Für den Notfall gut gerüstet? | Netzwerk Boden konzipiert Notfallhandbuch
Netzwerk Boden

Hannover/Ulm, August 2017 - Mit einem Notfallhandbuch hat der Arbeitskreis Recht und Management von Netzwerk Boden erstmals einen Leitfaden mit allen relevanten Informationen für Unternehmen in unvorhergesehenen, unternehmenskritischen Situationen erarbeitet. Das Handbuch soll Schaden abwenden, wenn z.B. der Chef oder Inhaber für längere Zeit ausfällt. Anhand von Empfehlungen für Checklisten, Vollmachten und Verfügungen bereitet der bundesweite Zusammenschluss von Handwerksunternehmen und Industrie­partnern seine Mitgliedsbetriebe für den überraschenden Notfall vor und zeigt Lösungen auf – sei es bei Krankheit, Unfall oder der Betriebsübergabe.

 

„Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben keine Notfallvorsorge und laufen Gefahr, dass im Unglücksfall die Räder still stehen“, erklärt Michael Schanbacher, Geschäftsführer der Schanbacher GmbH aus Filderstadt und Mitglied des Arbeitskreises. „Wir wollen, dass die Netzwerk-Mitglieder für den Notfall gut gerüstet sind und der Boden für die gelungene Weiterführung der Geschäfte bereitet ist.“

 

Notfallpläne als strategische Chance

Das Handbuch spricht alle Themen an, die beim Ausfall der Geschäftsleitung oder des Inhabers relevant sein könnten – Mietverträge, Finanzierung, Bankgeschäfte, Vertretungsregelungen. Wer weiß beispielsweise über die wichtigsten Projekte Bescheid oder hat Vollmachten? Wer kann sofort das Unternehmen weiterführen? Wie ist insgesamt die Unternehmensnachfolge geregelt? Gibt es mehrere Erben? Ist ein Beirat eine Option und gibt es Anpassungsbedarf beim Gesellschaftervertrag? „Überlegungen zur Organisation des Unternehmens in Notfällen und die Ausgestaltung des individuellen Notfallhandbuchs sollten mit Familienangehörigen und den wichtigsten Mitarbeitern gemeinsam besprochen werden“, so Schanbacher. „Dann ist dies eine strategische Chance für alle Beteiligten – auch um Unternehmensziele neu festzulegen.“ Der Zusammenschluss der Bodenspezialisten liefert seinen Mitgliedern Unterstützung in verschiedenen Bereichen – auch zu Unternehmensführung und Marketing.  Ziel der Vernetzung ist es, dem Kunden bestmöglichen Service und Qualität bei der Ausführung unterschiedlichster Projekte zu bieten, aber auch selber stets gut gerüstet und auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.

 

Netzwerken für das gemeinsame Ziel

Mit über 70 Betrieben ist Netzwerk Boden das leistungsstärkste und größte Netzwerk der Fußbodenbranche in Deutschland. Es bietet seinen Mitgliedern nicht nur intensiven fachlichen Austausch zum Thema Boden, sondern erarbeitet auch Qualitätsstandards – beispielsweise für bestmöglichen Beratungsservice oder höchste Ausführungsqualität. „Ganz nach dem Motto ‚Die Besten. Lösungen. Gemeinsam.‘ wollen wir auch untereinander Tipps und Anregungen geben, die jedem Betrieb einen Mehrwert bringen“, erklärt Michael Schanbacher, langjähriges Mitglied bei Netzwerk Boden und Initiator des Projekts Notfallhandbuch. „Das gebündelte Wissen ermöglicht schließlich Bodenkonzepte, die alle Anforderungen an Funktionalität und Optik perfekt erfüllen.“

 

 

Netzwerk Boden

Mit über 70 Standorten und insgesamt rund 2.500 Mitarbeitern gehört die Leistungsgemeinschaft Netzwerk Boden zum stärksten und größten Netzwerk der Fußbodenbranche in Deutschland. Die Handwerksunternehmen stellen die Bereiche Bodenbelag, Parkett, Fliese/Naturstein, Estrich und Raumausstattung ins Zentrum ihrer Arbeit und sind somit professioneller Partner für Klein- und Großprojekte. Der Grundgedanke von Netzwerk Boden ist es, das einzelne Handwerksunternehmen im Auftritt gegenüber Auftraggebern zu stärken. Ein Netzwerkgedanke, der sich auch im gegenseitigen Austausch von Know-how, Maschinen oder Manpower widerspiegelt. Durch die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern ist Netzwerk Boden auf dem neusten Stand der Technik.